Haus der Kindheit

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Der Garten

Eine verwilderte mit Wasser
umschlossene Insel, als Sinnbild für
die Sehnsucht nach Unbeschwertheit,
nach jenem Zustand in der Kindheit,
zu dem wir nicht mehr zurückkommen.

Der Gastraum

Er steht symbolisch für Konfrontation, Auseinandersetzung und Neugier die
den Horizont weiten. Er ist stark nach außen zur Fußgängerzone hin orientiert. Das Rednerpult, Ort der Lesung, befin-
det sich an der Schnittstelle zwischen
Erfahrung und Auseinandersetzung.
Die Bücherwand

Das verbindende Element der Raumkonfiguration. Sie ist durch das gesamte Gebäude wahrnehmbar und ermöglicht zwischen den Büchern Blickbezüge vom Gastraum in den
Garten. Das unterste Regalfach wird
zum Steg oder zur Treppe und führt in


die einzelnen Bereiche des Gebäudes. Am südlichen Ende verdichtet sich die Bücherwand zu einem Archiv.
Das Archiv ist die Verdichtung der Literatur, der Erfahrungen und
Eindrücke die ein Kind, Ein Mensch im Leben Sammelt.

Literatencafé - "Haus der Kindheit"
Architektonische Umsetzung
der Erzählung
von Marie Luise Kaschnitz
(1901-1974)
Diplomarbeit 10. Semester

Entwurfsbetreuung
Prof. Myriam Gautschi

Übersicht Studienarbeiten